29. Mai 2026
Zu einer Wallfahrt aller Ordensleute in der Erzdiözese Bamberg lud Schwester M. Claudia vom Ordensreferat am Pfingstmittwoch, 27. Mai 2026, nach Marienweiher ein, dem ältesten Marienwallfahrtsort Deutschland, zwischen Bayreuth und Hof gelegen. Bischof Otto hatte die erste Kirche im Jahr 1124 geweiht. Aus den verschiedenen Ordensniederlassungen des Erzbistums kamen 45 Personen zusammen. Der Guardian P. Benedikt feierte die hl. Messe und lud in der Predigt ein, das Gnadenbild genau zu betrachten und sich von der Muttergottes ansprechen zu lassen. "Unter ihrem Blick sind wir nicht verwaist."
26. Mai 2026
Auch in diesem Jahr haben sich drei Schulschwestern auf den Weg gemacht, um bei der traditionellen Fußwallfahrt von Paris nach Chartres mitzulaufen: S. M. Lea, S. M. Alix und S. M. Ancilla. Auf dem Foto stehen sie vor der Fassade der berühmten Kathedrale von Chartres. Die Strapazen des Weges in großer Hitze sind ihnen nicht anzusehen aus Freude darüber, das Ziel erreicht zu haben.
17. Mai 2026
Am 17. Mai fand im Mutterhaus die Wahl der neuen Provinzleitung statt. Es war eine schöne Fügung, dass das Datum in die Pfingstnovene fiel, in der die Kirche als Vorbereitung auf das Pfingstfest besonders intensiv um das Kommen des Heiligen Geistes betet - nach dem Vorbild der Urkirche (siehe Apg 1,13-14). Die neue Provinzleitung tritt am 15. Aug. 2026 ihr Amt an: S. M. Martha (3. Provinzrätin), S. M. Klarissa (2. Rätin), S. M. Theresia (alte und neue Provinzoberin), S. M. Lucilla (alte und neue Stellvertreterin).
12. April 2026
Wie immer feierten wir bei der Abschlussmesse der Osterexerzitien das Professjubiläum. Im Jahr 2026 gab es nur eine Jubilarin: Schwester M. Regina, die vor 60 Jahren Profess abgelegt hatte. Sie trug ein goldenes Kränzchen und eine brennende Kerze, als sie in die Mutterhauskirche einzog. Vor der hl. Kommunion erneuerte sie feierlich ihre Gelübde. Anschließend gab es ein frohes Zusammensein mit den Schwestern im großen Saal. Das Jubili (ein Kanon) wurde gesungen und ein Festtagsgedicht vorgetragen.
28. Februar 2026
Am Samstag, 28. Febr. 2026, wurden Nicole (Erzbistum Berlin) und Iris (Erzbistum Köln) in das Postulat aufgenommen und begannen die sechsmonatige Vorbereitung auf die Einkleidung am 29. Aug. 2026. Bei einer feierlichen Andacht in der Mutterhauskirche betrachteten wir unser Ordenszeichen, das die Spiritualität unseres Ordens veranschaulicht, und beteten um Treue zu unserer Berufung und für die zwei Neuen.
1. Februar 2026
Aus Anlass des 450. Geburtstages unserer Gründerin, der seligen Alexia (2. Febr. 1576), und des 80. Jahrestages ihrer Seligsprechung (4. Mai 1947) feiert die ganze Kongregation der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau \"15 Monate mit Mutter Alexia\". Begonnen hat es mit einer feierlichen Tauferneuerung am Vorabend des 2. Febr. 2026. Denn Alix Le Clerc wurde am Tag ihrer Geburt auch gleich getauft. So verging kein Tag, an dem sie nicht - durch die Taufe - Gott geweiht war. In der katholischen Kirche wird der 2. Februar, Fest \"Maria Lichtmess\", als Tag des geweihten Lebens begangen.
31. Januar 2026
Mit Pfarrer Tschuschke aus Bamberg gewannen wir einen erfahrenen Spezialisten für die Schulung von Lektoren im Gottesdienst. Am 24. Januar 2026 kam er ins Mutterhaus und gab uns viele wertvolle Tipps. Die Schrift vorzulesen, ist ein Dienst, der meine innere Beteiligung erfordert und doch sachlich und demütig erfolgen soll. Der Lektor darf die Aufmerksamkeit des Zuhörenden nicht auf sich lenken. Das Wort steht im Zentrum, und der Hörer soll es \"sehen\".
3. Dezember 2025
Die Diözesanstelle Berufe der Kirche unter der Leitung von Domvikar Tobias Löffler und der Pastoralreferent Rafael Derfuß haben den Wunsch unseres Erzbischofs Herwig Gössl, nach längerer Pause wieder mit ein Nightfever in Bamberg zu veranstalten, gern aufgegriffen und den 28. November 2025 dafür ausgewählt. Begonnen wurde mit der Feier der hl. Messe in der Kirche St. Martin.
13. November 2025
Wie jedes Jahr ist der Gedenktag des hl. Stanislaus Kostka, der 13. November, zugleich das Noviziatsfest; denn der heilige Jesuitennovize, ein Adeliger aus Polen, starb am 15. August 1568 im Noviziat in Rom und wird als Patron der Novizen verehrt. Sein Gedenktag ist nicht sein Sterbetag, sondern der Sterbetag seines älteren Bruders Paul, unter dem er viel zu leiden hatte, der sich aber nach dem Tod des Stanislaus bekehrte und am 13. Nov. 1607 eines seligen Todes starb. Die Novizinnen recherchierten, welche Ereignisse in der Geschichte auf den 13. November fielen, und stellten eine Verbindung zur Person des hl. Stanislaus her. Alle Schwestern durften mitraten.
28. September 2025
Am Sonntagnachmittag, 28. Sept. 2025, holten sich die Novizinnen die Fahrräder aus der Garage und fuhren nach Michelfeld auf den Schwesternfriedhof. Nach der Vertreibung aus Böhmen 1945/46 hatte Schwester Neria von den Dillinger Franziskanerinnen die kranken und alten Schulschwestern in ihrem Kloster aufgenommen, bis 1953 das Kloster in Auerbach fertiggestellt war. Die während dieser Zeit verstorbenen Schulschwestern (23) fanden deshalb auf diesem Friedhof ihre letzte Ruhestätte. Danach schlugen wir uns zu Fuß zum "Guggaloch" durch.










