15. Oktober 2026

Theater der Novizinnen

Die Novizinnen hatten am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, die Bewohner des Mutterhauses zu einer Überraschung im Foyer des ersten Stockes eingeladen. Das Bühnenbild war eindrucksvoll und weckte hohe Erwartungen. Ein König trat auf und stellte drei Fragen: Wann ist der wichtigste Zeitpunkt? Wer ist die wichtigste Person? Welches ist das wichtigste Werk? Die widersprüchlichen Antworten der Weisen des Landes konnten den König nicht zufriedenstellen. Da besuchte er den Einsiedler im Wald, der gerade die Erde umgrub und seine Arbeit schweigend fortsetzte, nachdem der König seine Fragen vorgebracht hatte.
8. Oktober 2026

Ausflug des Ruheheims

Am Rosenkranzfest (7. Okt. 2026) fuhren die Bewohner unseres Ruheheims in die Umgebung von Auerbach. "Auf der Rouh" ist eine Brotzeithütte mit einem wunderschönen Panorama. Die Sonne lachte vom Himmel. Die Mutterhausküche hatte für Kaffee und Gebäck gesorgt, zumal am nächsten Tag unsere Schwester M. Irmgard ihren 80. Geburtstag feierte. Eine Bank lud zum Ruhen mitten im Grünen ein. So konnte man den Rundblick genießen.
27. September 2026

Ausflug unserer Familiaren

Am 26. Sept. 2026 fuhren die Familiaren mit ihrer Leiterin S. M. Lucilla in unsere Bischofsstadt Bamberg. Unsere Schwestern, die im Bischofspalais wohnen, empfingen die frohe Gruppe mit Kaffee und den berühmten Bamberger Hörnchen. Die erste Besichtigungstour ging hinauf zum Michelsberg, wo die Barockkirche St. Michael nach vierzehnjährigen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz erstrahlt. S. M. Lioba erklärte fachkundig den weltweit einmaligen sog. Himmelsgarten auf dem Deckengewölbe mit 585 Pflanzenporträts, sogar exotischen wie Ananas oder Tabak.
21. September 2026

Ordenstag 2026

Können Ordensleute etwas in der Welt bewegen? Diese Frage bejahte Erzbischof Herwig Gössl in seiner Predigt beim Pontifikalgottesdienst zum Abschluss des Ordenstages der Erzdiözese Bamberg am 19. Sept. 2026. Er knüpfte an den berühmten Satz des griechischen Mathematikers Archimedes an: \"Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.\" Tatsächlich könnte man aufgrund der Hebelgesetze noch so schwere Gewichte heben, wenn der Hebel nur lang genug und der Punkt fest genug ist. Der Hebel ist die Liebe, die der hl. Paulus im Korintherbrief wunderschön beschreibt (1 Kor 13,1-13). Aber bleiben wir Menschen nicht oft genug dahinter zurück? Entscheiden wir uns immer für die Liebe?
29. August 2026

Einkleidung/Profess 2026

Der Himmel lachte am 29. Aug. 2026, nachdem der Vortag trüb und regnerisch war. Die Festtagskinder und Festgäste versammelten sich wie gewohnt vor der Pforte des Mutterhauses, um den Erzbischof von Bamberg, Herwig Gössl, zu empfangen. Mit einem Trompetensolo von Lukas Brendel und einem von allen gesungenen Begrüßungskanon wurde der Oberhirte herzlich willkommen geheißen. In den kleinen Reimen zur Begrüßung stellten sich die zwei Schwestern, die die ewige Profess ablegen (S. M. Helena und S. M. Alix), vor sowie die beiden Novizinnen, welche die Profess auf drei Jahre ablegen (S. M. Angelika und S. M. Madlen), und die beiden Postulantinnen, die eingekleidet werden und neue Namen erhalten (Iris und Nicole).
9. August 2026

Inter-provinzielles Treffen

Vom 2. bis 6. Aug. 2026 fand das Treffen der Provinzoberinnen mit dem Generalrat in Steken (Diözese Budweis) statt. Das barocke Schloss mit weitläufiger Parkanlage, im Besitz der Congregatio Iesu, bot ideale Bedingungen für unser gemeinsames Beten, Beraten, Uns-Austauschen und auch Erholen. Ein Vortrag über die Kunst der Unterscheidung lieferte uns genügend Gesprächsstoff. Da wir aktuell das Alexia-Jubiläumsjahr begehen, gab es an einem Vormittag berührende Zeugnisse von Schwestern und Familiaren, die den Einfluss der seligen Alexia Le Clerc auf ihr Leben konkret erfahren haben.
28. Juli 2026

Abendrunde im Obstgarten

Unser junges "Volk" traf sich am Mittwochabend, 27. Juli 2026, im Obstgarten, um Würstchen und Marshmallows über der Glut zu garen, vor allem aber, um unsere Gartenfee Katharina zu verabschieden, die uns im August verlässt. Ihr wurden symbolträchtige Geschenke überreicht, begleitet von Worten der Wertschätzung und des Dankes und guten Wünschen für die Zukunft - auch in Reimform, z. B. Es zog Sie des Öfteren (beim Baumschneiden) in schwindelnde Höhen. Man kann von dort oben alles besser sehen. So dachten Sie wohl und lachten herunter. Bleiben Sie so gelenkig, nach oben orientiert und munter!
30. Juni 2026

Oberinnentreffen 2026

Das diesjährige Oberinnentreffen fand vom 26. bis 29. Juni 2026 im Gästehaus der Benediktinerabtei Plankstetten (Diözese Eichstätt) statt. Die Beratungen hielten wir im stilvollen Erkerzimmer mit Holzboden und Stuckdecke ab. Am zweiten Nachmittag führte uns P. Josef-Maria durch das Gästehaus und die Klosterbetriebe und erklärte uns die Klosterkirche ("Maria Himmelfahrt und hl. Johannes Evangelist"). 1129 wurde das Kloster gegründet und gleich die Kirche gebaut. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, legte man nicht gleich Hand an, um die Kirche wieder zu errichten. Zuerst gründete man eine Rosenkranzbruderschaft. Dann wird die Arbeit gesegnet sein. Aus der Barockzeit ist der wunderschöne Seitenaltar mit der Pieta erhalten.
21. Juni 2026

Vortrag über Romano Guardini

Am 20. Juni 2026 durften wir im Mutterhaus eine ausgewiesene Kennerin des Theologen und Meisters der Menschenführung, Romano Guardini, begrüßen. In einem ebenso schwungvollen wie tiefgründigen Vortrag führte uns Frau Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in die Pädagogik dieses \"größten deutschen Erziehers des 20. Jahrhunderts\" ein. An den Anfang stellte sie das Zitat: \"Der Mensch - ein Entwurf auf etwas Ungeheures hin!\" Das war Guardinis Überzeugung. \"Schicksal\" verstand er als das, was uns beim Beginn unseres Daseins \"mitgeschickt\" wurde an Talenten, Möglichkeiten und Grenzen. Der Erzieher hat die Aufgabe, andere \"zu ihrer wahren Freiheit zu führen\", was aber nur innerhalb dieses Vor- und Mitgebenen möglich ist.
14. Juni 2026

Noviziatsausflug nach Prag

Der diesjährige Noviziatsausflug ging auf Einladung unserer tschechischen Mitschwestern nach Prag (12.-14. Juni 2026). Am ersten Abend führte uns S. M. Karin durch das ehemalige Provinzhaus, das jetzt die Schule des hl. Augustinus ist. Am Samstagmorgen nahmen wir an der hl. Messe in der Rotunda auf dem Vysherad teil, genossen den herrlichen Rundblick auf Prag, besuchten das Grab unseres Ordensgründers P. Gabriel Schneider auf dem berühmten Prominentenfriedhof dort und hatten eine Privatführung in der hell erleuchteten Basilika. Danach fuhren wir mit der U-Bahn in die Altstadt.