
Mit Pfarrer Tschuschke aus Bamberg gewannen wir einen erfahrenen Spezialisten für die Schulung von Lektoren im Gottesdienst. Am 24. Januar 2026 kam er ins Mutterhaus und gab uns viele wertvolle Tipps. Die Schrift vorzulesen, ist ein Dienst, der meine innere Beteiligung erfordert und doch sachlich und demütig erfolgen soll. Der Lektor darf die Aufmerksamkeit des Zuhörenden nicht auf sich lenken. Das Wort steht im Zentrum, und der Hörer soll es „sehen“. Der Drucksatz im Lektionar ist eine intelligente Vorlesehilfe. Pro Zeile sollte man höchstens ein Wort betonen. Pfr. Tschuschke riet uns auch, den Textabschnitt zu Hause laut zu üben, um sich selbst zu hören. Blickkontakt mit den Hörern ist nur zu Beginn und am Schluss der Lesung angebracht. Entscheidend ist, sich mit dem Inhalt des Textes innerlich vertraut zu machen.







