„Wollen Sie mir die Freude machen, vierzehn Tage lang hierher zu kommen?“ Noch nie wurde die kleine Bernadette mit solch liebenswürdiger Höflichkeit angesprochen wie an jenem 11. Febr. 1858, als sie vor der Höhle in Massabielle/Lourdes Brennholz sammelte. Bei den ersten sieben Erscheinungen zog die „schöne Dame“ stets den Rosenkranz hervor, betete aber nur beim „Ehre sei dem Vater“ mit und ansonsten … lächelte sie. Dieses Lächeln, der liebevolle Blick, die himmlische Schönheit, die sich auf dem verklärten Antlitz Bernadettes widerspiegelte – das ist die erste Botschaft Unserer Lieben Frau in Lourdes. Erst bei der achten Erscheinung sprach sie über Buße und Umkehr, und sie prophezeite: „Den Rosenkranz werdet ihr nie vergeblich beten.“ Gern suchen die Schwestern die Muttergottes in der Grotte im Park auf – bei jedem Wetter.