„Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“ (GL 897 – Bamberger Diözesanteil). Der Monat Mai gilt als Marienmonat. Warum wird Maria, die Muttergottes, in der Maiandacht und überhaupt vom katholischen Volk so hoch verehrt?

Niemand steht Christus näher, niemand ist enger mit dem Werk der Erlösung verbunden als sie. An Maria konnte sich die Gnade der Erlösung ungehindert auswirken. Das ließ sie nicht willenlos zu, sondern sie willigte selbstbewusst ein: „Mir geschehe nach Deinem Wort“ (Lk 1,38).

Nach der Meinung des Heiligen Vaters für den Monat Mai sollen wir darum beten, dass die jungen Menschen – und wir alle – „am Beispiel Marias Hören lernen, gutes Unterscheiden, Mut zum Glauben und Bereitschaft zum Dienen“ und so zur Fülle des Lebens gelangen wie sie.

Maria möge uns – wie auf der Darstellung der „Weißen Madonna“ im Park – ihren Sohn Jesus reichen.