
Zu einer Wallfahrt aller Ordensleute in der Erzdiözese Bamberg lud Schwester M. Claudia vom Ordensreferat am Pfingstmittwoch, 27. Mai 2026, nach Marienweiher ein, dem ältesten Marienwallfahrtsort Deutschlands, zwischen Bayreuth und Hof gelegen. Bischof Otto hatte die erste Kirche im Jahr 1124 geweiht. Aus den verschiedenen Ordensniederlassungen des Erzbistums kamen 45 Personen zusammen. Der Guardian P. Benedikt feierte die hl. Messe und forderte uns in der Predigt auf, das Gnadenbild genau zu betrachten und sich von der Muttergottes ansprechen zu lassen. „Unter ihrem Blick sind wir nicht verwaist.“ Nach einer hochinteressanten Kirchenführung ging es weiter nach Himmelkron, wo das Mittagessen eingenommen wurde. In der dortigen Autobahnkirche feierten wir eine Maiandacht und saßen anschließend gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen. Die gotische Marienfigur im Hochaltar ist durch den goldenen Baldachin hervorgehoben und umhüllt mit einem leuchtend roten, goldbestickten Gewand. Auf dem rechten Arm trägt die Gnadenmutter von Weiher das bekrönte Jesuskind. Die reich ausgestattete Barockkirche enthält auch Elemente des Frührokoko, eine wunderschön bemalte Decke und viele liebevolle Details, wie z. B. das Heilige Grab mit dem Leichnam Jesu, den Anna-Altar, auf dem die sterbende Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria dargestellt ist, und viele Votivtafeln und Wachsfiguren, die von erhörten Gebeten erzählen. Seit 1993 hat die Wallfahrtskirche den Rang einer Päpstlichen Basilika, weshalb über dem Portal gut sichtbar das Wappen des jeweils amtierenden Papstes angebracht ist.










