
Am 26. Sept. 2026 fuhren die Familiaren mit ihrer Leiterin S. M. Lucilla in unsere Bischofsstadt Bamberg. Unsere Schwestern, die im Bischofspalais wohnen, empfingen die frohe Gruppe mit Kaffee und den berühmten Bamberger Hörnchen. Die erste Besichtigungstour ging hinauf zum Michelsberg, wo die Barockkirche St. Michael nach vierzehnjährigen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz erstrahlt. S. M. Lioba erklärte fachkundig den weltweit einmaligen sog. Himmelsgarten auf dem Deckengewölbe mit 585 Pflanzenporträts, sogar exotischen wie Ananas oder Tabak. Die Kirche beherbergt das Grab des hl. Bischofs Otto, das einen Durchgang hat, den man nur mit gebeugtem Rücken passieren kann. Diese kleine Übung, gläubig vollzogen, hilft bei Rückenschmerzen. So weiß die Tradition. Der Blick vom Michelsberg hinab auf die Stadt Bamberg war bei dem klaren, sonnigen Wetter atemberaubend. Nach dem Mittagessen, das die Schwestern im Bischofspalais auftischten, ging es durch die engen Gassen zum Dom, wo S. M. Brigitte die Führung übernahm. Sie wies besonders auf den berühmten Bamberger Reiter hin und auf die Reliquie eines Nagels vom Kreuz Christi. Nach der Kaffeerunde traten alle Teilnehmer – reich beschenkt und dankbar – den Heimweg an.



















