„… Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder“ (Apg 2,3). So beschreibt der hl. Lukas das Pfingstereignis. Geschickte Hände haben die Servietten für den Festtagstisch im Mutterhaus als Feuerzungen gefaltet (siehe Bild oben). Der Heilige Geist kommt an Pfingsten nicht als zerstörerisches Feuer, sondern als „vernünftiges Feuer“ (Benedikt XVI.). Er wendet sich an unsere Vernunft, er bringt unserem Verstand Licht, und er kommt auf jeden persönlich herab. Pfingsten steht für das Verstehen und für die Weite des Geistes; denn von Anfang an war die Kirche Christi katholisch und umfasste Menschen „aus allen Völkern unter dem Himmel“ (Apg 2,5). „So ist Pfingsten auch ein Fest der Freude darüber, katholisch zu sein“ (Benedikt XVI.). Wir wünschen allen unseren Besuchern die Kraft und den Trost des Heiligen Geistes.




