Am 15. September begeht die Kirche das Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Niemand hat so wie die Mutter Jesu Anteil genommen am Leben, Leiden und Sterben des Gottessohnes.
Paul Claudel sagt von Ihm: „Gott ist nicht gekommen, das Leid zu beseitigen. Er ist nicht gekommen, es zu erklären, sondern Er ist gekommen, um es mit Seiner Gegenwart zu erfüllen.“
Da Gott in Seinem Sohn als Mensch auf die Erde kam und das Leben eines Menschen führte, kann kein Mensch jemals in eine Situation geraten, die nicht erfüllt ist von der Gegenwart Gottes. Entscheidend ist, dass er sich dieser geheimnis- und kraftvollen Gegenwart öffnet.

Das Foto oben zeigt den Gekreuzigten auf dem „Zwölfbotenaltar“ in der Jakobskirche von Rothenburg.